Nachdem in den letzten Wochen auch in Mombach vermehrt Verwarnungen wegen Falschparkens ausgestellt wurden, zeigen sich der Ortsvorsteher und die örtliche SPD besorgt über das zunehmend strikte Vorgehen der Stadt gegen parkende Anwohner.
„Zwar ist die Regulierung des Parkverhaltens in bestimmten Bereichen, wie etwa in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten, absolut sinnvoll. Auch ist es unabdingbar, dass Rettungsfahrzeuge, Rollstuhlfahrende sowie andere Verkehrsteilnehmende nicht durch parkende Fahrzeuge behindert werden. Dennoch müssen die Maßnahmen mit Augenmaß erfolgen.“ fordert der Mombacher Ortsvorsteher Christian Kanka (SPD). In einem Schreiben wendet sich der Mombacher Ortsvorsteher an Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) und Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne) und beschreibt darin die aktuelle Problematik in Mombach. „Die Verwaltung gibt keine Antworten darauf, wo die Fahrzeuge parken sollen. Die Anwohner fühlen sich von der Verwaltung alleine gelassen“, erläutert Kanka.
Es muss genau geprüft werden, in welchen Bereichen strenge Regelungen tatsächlich notwendig sind und wo Anwohnerinnen und Anwohner durch zu restriktive Maßnahmen unnötig belastet werden. „Gerade in Stadtteilen mit hoher Wohndichte bedarf es praktikabler Lösungen, die den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht werden. Wir als Ortsbeirat beteiligen uns gerne am Lösungsprozess“ betont Katina Tiesler, Vorsitzende der SPD-Fraktion Mombach.
„Die SPD-Mombach steht selbstverständlich hinter den Zielen der SPD Mainz und des Koalitionsvertrages den Individualverkehr auf das nötigste zu reduzieren.“ Betont Myriam Lauzi, Vorsitzende des Ortsvereins. Aber hierfür bedarf eines intelligenten Parkraummanagements und einer Kommunikation die den Bürgerinnen und Bürgern Alternativen zeigt.
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